die Tage des offenen Lernens

Eine Reise von mehreren Tagen und Nächten führte mich von Talon ins ferne Land von Amonlonde. Trotz einiger Probleme mit Lasttieren, Karren und dem weit über die Grenzen bekannten talonischem Wetter erreichte ich pünktlich am 17. Tage des dritten Monats 17 P.a. die Akademie von Amonlonde. Bereits zum elften Male öffnete diese Akademie ihre Tore zu den Tagen des offenen Lernens. Ich freute mich sehr auf diesen Besuch, nicht nur wegen der Möglichkeit neues Wissen zu erlangen, sondern auch um alte Freude und Bekannte wieder zu treffen und neue Freunde zu finden. Bereits von Talon aus reiste ich mit meiner Gefährtin Tamara und wie der Zufall es wollte, trafen wir kurz vor den Grenzen zu Amonlonde auch unsere Ordensschwester von Orden der Freude Elanor. Auch ihr Weg führte sie zur Akademie von Amonlonde. Dieser wunderbare Zufall gab mir die Möglichkeit meinen beiden Ordensschwestern ihre Ordensbroschen vom Orden der Freude überreichen zu können. Denn ein Bote hatte mir erst einige Tage zuvor die ersten Broschen unseres Ordens überbracht.

Nach einem herzlichen Willkommen des stellvertretenden Leiters der Akademie und des Beziehens unser Herberge begannen auch schon die ersten Vorlesungen am gleichen Abend. Wissbegierig nahm ich die erste Vorlesung meines Akademieaufenthaltes wahr. Zu meiner Überraschung traf ich hier bereits die ersten Bekannten wieder. Unter ihnen die Reisende Valerie ebenfalls aus Talon, der Dozent dieser Vorlesung Magister Angus von Stone Castle und sein Schüler Rhados Eliorh. Ich freute mich sehr über das Wiedersehen und die Vorlesung mit dem Titel „Magische Fallen“ brachte mir viele neue Erkenntnisse und Einblicke in den Bereich der Magie und der Wirkungsvielfalt. Der erste Abend endete mit einem gemütlichen Zusammensitzen in der Taverne der Akademie.

Zu meinem eigenen Glück ließ ich mich am Abend zuvor vom Met nicht verleiten und so konnte ich mit neuer Kraft und neuen Wissensdurst in den zweiten Tag der Akademie starten. Wie sich später herausstellen sollte, war mancher Dozent selbst Opfer von Met und Bier geworden. Wie in den Jahren zuvor waren die Bereiche der Vorlesungen bunt gemischt. Von Vorlesungen für Heiler wie zum Beispiel „Lazarett – Aufgabe, Funktion, Struktur“ oder „Geburtshilfe“, fanden auch manche Kämpfer in Lehrgängen wie „Bogenschießen“ neue Möglichkeiten ihr Wissen zu erweitern. Mich hingegen zog es eher zu den Vorlesungen die des Schreibens zugetan waren. So nahm ich teil an folgenden Vorlesungen und Kursen „die Kunst des Geschichtenerzählens“ und „Namensmagie“. Aber auch praktisches sollte mir an diesem Wochenende nicht verwehrt bleiben. So bot sich für mich die Möglichkeit mein Wissen über das Anbringen und entfernen von Schlössern durch den praktischen Kurs „Schlösserkunde“ zu vertiefen, hierbei sei vermerkt dass es sich nicht um Burgen handelte, und des weiteren bot sich für mich die Möglichkeit einen Blick in die Kunst des Buchbindens zu erhalten und selbst praktisches zu erlernen. Nach all dem Wissen welches ich an jenem tage aufnahm, entschied ich mich den Tag mit einigen Stunden des Tanzes ausklingen zu lassen. So erlernte ich auch hierbei viele neue Tänze, die mir sicher auch in Zukunft den einen oder anderen heiteren Abend versprechen werden. Auch am zweiten Abend vermochte mich mein Weg in die Taverne führen und bei reichlich Met, Schnaps und Rederei die abendlichen Stunden genießen. Ausklingen ließ ich den Abend aber bei den wundervollen Klängen der Gitarre gespielt von Dankwart.

Der dritte Tag begann ähnlich wie der zweite in fröhlicher Runde aller Freunde bei einem ausgewogenen Frühstück, mit reichlich gereichten Spezialitäten des Landes. Und so verbrachte ich auch diesen Tag unter Freunden an der Akademie von Amonlonde. Und so freue ich mich bereits jetzt auf den Tag in einem Jahr, als das wir uns alle wiedersehen werden an diesem wunderbaren Ort.

 


Outtime…

… bei den Tagen des offenen Lernens handelt es sich um die Akademiecon Amonlonde 11 vom 17. bis 19. März 2017 in Kall-Urft.

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