Calastria – Chronik

Calastria… ein Land von drei Seiten umgeben vom Wasser der Meere und im Norden begrenzt, durch die mächtigen Gipfel des Gebirges von Sanshara.

Einst war Calastria ein Land voller Glück und Zufriedenheit, geführt wurde es von einem Fabelwesen namens Sgoinneil. Dieser Herrscher teilte das Land in sechs Bezirke. Die Namen der sechs Bezirke hatten ihre Unsprünge in der Geschichte des Landes und lauten wie folgt… Gebensurrt der Bezirk im Norden, Zechren der Bezirk im Nordwesten, Akanda die östlichen Inseln, Frandana der zentrale Bezirk, Dornister der Bezirk im Südwesten und zuletzt Isfahan der Bezirk im Südosten.

Aufgeteilt in diese sechs Bezirke war Calastria die Heimat tausender Bauern, Handwerks- und Kaufleuten. Jeder der sechs Bezirke wurde geführt von einem Fürsten. So wurde der nördliche Bezirk geführt durch den Fürsten Jari, der nordwestliche Bezirk durch den Fürsten Tethys, der zentrale Bezirk unterstand Fürst Jitu, der südwestliche Bezirk wurde regiert durch Fürstin Mimas, der südöstliche Bezirk wurde beaufsichtigt durch Fürst Wybars und die östlichen Inseln unterstanden Fürst Enceladus. Doch wie es in der Geschichte oftmals ist, strebten die die bereits Macht besaßen, nach noch mehr Einfluss. Jeder der sechs Fürsten versuchte immer wieder den Einfluss seines Bezirkes zu erhöhen. Doch Sgoinneil vermochte es über Generationen hinweg Frieden in Calastria zu bewahren und jeden Konflikt ohne Gewalt zu beenden. Bis zum schicksalsschweren Tag im Winter des Jahres 827 der calastrischen Zeitrechnung. Nichts ahnte er von dem Unheil was seine Herrschaft binnen weniger Augenblicke beenden sollte. Nicht einmal die calastrischen Grenzstreitkräfte, die sowohl für die äußere Grenzsicherung wie auch die innere Sicherheit von Calastria verantwortlich waren, vermochten das Unheil abzuwenden. Denn nichts zeigte sich zuvor nach außen. Es verbündeten sich die sechs Fürsten und verhalfen sich dank dunkler Magie zum Aufstieg an die Macht von Calastria. Die sechs Fürsten sicherten sich mit Gewalt und Erpressung die Folgschaft mächtiger Magier und so wurde Sgoinneil mit einem der mächtigsten Zauber die Calastria je erlebt hatte belegt. Er wurde im Körper eines einfachen Menschen gefangen. Seit jenem Tag herrschen die sechs Fürsten alleine über Calastria, jeder auf seine Art mächtig. Nur im geheimen versuchen Mitglieder der calastrischen Grenzstreitkräfte Verbündete gegen die Fürsten zu gewinnen, um eines Tages den rechtmäßigen Herrscher von Calastria wieder an die Macht zu bringen. Dieser verweilt heute, ausgebrochen aus den mächtigen Mauern des frandanischen Gefängnises, bei Familien die ihm Unterschlupf gewähren.

Alle sechs Fürsten versammelten die mächtigsten Magier ihrer Zeit und zwangen sie dazu den wahren Herrscher zu bannen. Damit niemals der Bann gebrochen werden würde, wurde der Zauber mit sechs magischen Gegenständen besiegelt. Nur wenn wer alle sechs Gegenstände sein eigen nennen kann, hat die Möglichkeit den Bann zu brechen. Doch die Fürsten ließen alle Gegenstände in ihrem jeweiligen Reich verstecken.